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<pre>Wenngleich es freilich auch für diesen hochverdienten Sieg lediglich drei Punkte gab, war die Meisterschaft zumindest gefühlt seit jenem 16. Spieltag entschieden — zumal sich der ostdeutsche Herausforderer auch in der Folge nicht sonderlich für die Schale zu interessieren schien.  <p> Wer würde schließlich bedenkenlos eine „Eins“ auf seinen Tippschein einkringeln, wenn er wüsste, dass die Ostwestfalen die meisten Auswärtspunkte ihrer Vereinsgeschichte ausgerechnet gegen Bayer holten und über die letzten acht Spieltage verteilt sogar mehr Punkte als die Rheinländer einheimsten?  <p>  Vor allem, da die Ingolstädter die im Höhenflug befindlichen Bremer durchaus wieder auf den Boden der Realität zurückholen hätten können. Zwei Mal lagen die Schanzer in Führung, 1:0 und 2:1, zwei Mal kassierten sie den Ausgleich und am Ende stand eine 2:4-Pleite. <p> Nach inzwischen fünf Spieltagen und drei Siegen aus den letzten vier Spielen könnten die Schwarzroten mit einem Sieg im kommenden Spiel gegen den Karnevalsverein erneut an die Tür des Rekordmeisters anklopfen. <p>  Video: Dortmunds Gonzalo Castro spricht im Interview über das Trainingslager in Dubai sowie die Ziele für die Rückrunde. (Quelle: YouTube/Borussia Dortmund)  </pre>


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<pre>Aber auch davor war das Spiel der „Knappen“ nicht richtig gut. Nicht nur ihre eigene Fehlerkette brachte sie aus dem Rhythmus, auch die fragwürdigen Entscheidungen des Schiedsrichters Patrick Ittrich war daran beteiligt.  <p> Der Sieg der Niedersachsen kam allerdings selbst für jene überraschend, die das Duell am 2Spieltag persönlich in Augenschein genommen hatten; nach den bloßen Spielanteilen deutete schließlich so gut wie überhaupt nichts auf einen Befreiungsschlag der Roten hin.  <p>  Somit war es nicht zuletzt auch dem sich durch die letzten Wochen ziehenden Schlachtenglück zu verdanken, dass der entscheidende Schlag letztlich dennoch an die 05er ging. <p> Dies gilt insbesondere auch deshalb, weil die Tabelle eine erfolgreiche Trotzreaktion im Breisgau mit der Verlängerung der Galgenfrist belohnt: Erst sieben Tage später dürfte es dann dem FC Bayern vorbehalten bleiben, die Domstädter unwiderruflich in die Bundesliga zu schießen. <p>  Der entzerrte Spielplan hat unter anderem zur Folge, dass in der laufenden Kalenderwoche lediglich das Gastspiel in Freiburg etwas Abwechslung verspricht — weshalb es der Sport-Club aller Voraussicht nach mit einem ungewohnt gut vorbereiteten FC Bayern zu tun bekommt.  </pre> 


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<pre> Hatten sich die Borussen mit zehn Zählern nach fünf Runden noch im Soll befunden, wurde das Team inzwischen ein paar Plätze nach unten durchgereicht — ausnahmsweise ist das Abrutschen in diesem Falle aber nicht nur auf das seit langem zu beklagende Schwächeln in der Fremde zurückzuführen.  <p> Das weiß auch Mainz-Coach Sandro Schwarz: „Wir wissen, dass wir aufgrund unserer Leistungen den ein oder anderen Punkt mehr haben könnten. Deshalb müssen wir punkten.“  <p>  Nachdem der etwas überraschend zum Bundesliga-Coach beförderte Ostwestfale vor einem Monat gleich sein Auftaktspiel in Darmstadt gewann, hat der 43-Jährige nun sein persönliches Punktekonto mit dem Coup gegen RB Leipzig bereits auf sieben Zähler aufgestockt. <p>  Da im Gegenzug keine schwerwiegenden Abgänge zu verzeichnen waren, erklärte Sportchef Ralph Rangnick die Transferaktivitäten mit Anfang August offiziell für beendet. <p>  In der Gesamtbilanz der Revierderbys in der Bundesliga liegen die Dortmunder mit 32:30-Siegen bei 29 Unentschieden knapp voran. Die Heimbilanz spricht mit 19:12-Siegen bei 14 Remis allerdings für die Schalker.  </pre>


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<pre> Das sich gegen Dortmund bewährende Erfolgsrezept mutet in jedem Falle auch an der Pleiße erfolgsversprechend an: Bei den ähnlich hoch stehenden Roten Bullen wird es vermutlich wieder ein ums andere Mal gelingen, in den Rücken der gegnerischen Abwehr vorzustoßen.  <p> Gegen den FC Ingolstadt wird von den Borussen schließlich bereits der saisonübergreifend zehnte Heim-Dreier in Folge anvisiert — und zumindest in den Reihen des fünffachen Meisters zweifelt niemand daran, dass es am Samstag auch diesbezüglich ein kleines Jubiläum zu feiern gibt.   <p> Die Wettfreunde können den Gästen deshalb keinerlei Hoffnung auf ein letztmaliges Erwachen der Lebensgeister machen; selbst an ein ohnehin kaum noch nützliches Unentschieden dürfte am kommenden Wochenende nicht zu denken sein. <p>  Zudem interessant: Rückblickend auf alle 24 seit 1993 ausgefochtenen Bundesliga-Duelle trennten sich die beiden Kontrahenten nur drei Mal unentschieden. Diese fallen jedoch durch die Bank unter die jüngsten zehn Partien.  <p> Dort werden beide Teams auf Augenhöhe befunden. Vielleicht auch deshalb, weil Leipzig schon in der Vorsaison auf Schalke nicht über ein 1:1 hinausgekommen war.  </pre>


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<pre> Nicht nur Bremens Offensive hat in letzter Zeit gute Arbeit geleistet, auch der vielgescholtenen Abwehr muss ein Lob ausgesprochen werden, kassierte diese doch nur zwei Gegentore in den vergangenen fünf Begegnungen.  <p> Jedoch wäre der Aufsteiger gut damit beraten, sich seiner Sache nicht allzu sicher zu sein. Einerseits, weil der Fuï¬‚ball mit mathematischen Gesetzmäßigkeiten in aller Regel nicht viel anzufangen weiß; andererseits, weil mit der Frankfurter Eintracht ein denkbar unangenehmer Kontrahent an der Dreisam vorstellig wird.  <p>  Der vorjährige Freiburger Klassenerhalt hatte sich vor allem auf die Heimstärke gestützt — 27 von insgesamt 36 Zählern wurden zu Hause eingefahren. <p>  Wer ebenfalls im Falle einer Torwette zum Kreis der engsten Favoriten zählen muss, ist der Leverkusener Lucas Alario, der in seinen letzten drei Partien gegen die Rheinhessen jeweils einmal traf.  <p> Wir Wettfreunde erwarten ebenfalls eine enge Kiste. Während die Freiburger eine ausgeglichene Heimbilanz mit jeweils zwei Siegen, Remis und Niederlagen vorweisen, gehört Bremen in der Auswärtstabelle zu den Top 5.  </pre>


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